Jahreskalender 2024 der Künstlerischen Therapien

Der Jahreskalender 2024 zeigt dreizehn verschiedene Werke von Patientinnen und Patienten und bietet einen vielseitigen Einblick in die Arbeit der künstlerischen Therapien. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zur Entstehung dieses Kalenders beigetragen haben.
„Netzwerken“

Um die Berufsgruppe der künstlerischen Therapien stärker zu vernetzen, in Kontakt zu treten und zu bleiben und gemeinsame Projekte zu realisieren, haben wir das Netzwerk ZFKT initiiert. Wenn Sie Interesse an einem Austausch haben, schreiben Sie gerne eine Nachricht an info@zfkt.de. Wir freuen uns, Sie in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen!
Fachtag für Künstlerische Therapien 2024

Am 6. März 2024 fand der zweite Fachtag für Künstlerische Therapien unter dem Motto einzigARTig – Vielfalt der Künstlerischen Therapien am Zentrum für Künstlerische Therapien (ZFKT) in Essen statt. Wir sind wieder überwältigt über die Vielzahl der TeilnehmerInnen und die überaus positive Resonanz. Wir bedanken uns herzlich bei den ReferentInnen Stephanie Scileppi (Charité – Universitätsmedizin Berlin), Dr. Susann Kobus (Universitätsmedizin Essen) und Prof. i.R. Peter Sinapius (Bremen) für ihre informativen und anregenden Fachvorträge.
Podcast PrO-Ton – Folge 11: Alles so schön bunt hier – Kunsttherapie am WPE

In dieser Folge geht es noch einmal um die psychische Gesundheit der Patientinnen und Patienten am WPE. Denn neben der Behandlung des Körpers – in diesem Fall durch die Protonenbestrahlung – ist die psychische Unterstützung ein Thema, das in der Medizin lange vernachlässigt wurde – und das doch so wichtig für den Therapieerfolg und den Heilungsprozess ist. Vor fünf Jahren startete am WPE deshalb ein kunsttherapeutisches Angebot zur Unterstützung der Patientinnen und Patienten. Mit Erfolg!
kreARTiv – Künstlerische Therapien zur Traumabewältigung für Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021

Das von Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. geförderte Kooperatiosprojekt der Stiftung Universitätsmedizin Essen mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter “kreARTiv – Vom Schatten ins Licht” bot Betroffenen der Flutkatastrophe vom
Juli 2021 im Rahmen der psychologischen Hilfe zur Traumabewältigung ein breiteres
Konzept der Künstlerischen Therapien an: Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanz- und
Bewegungstherapie sowie Theatertherapie im Kooperationsprojekt “Starke Kids”.
Kreatives Schreiben als Geburtsvorbereitung

Journale für die Schwangerschaft finden immer mehr Verbreitung, die Schwangeren schreiben dabei aber meist für sich alleine. Kreatives Schreiben als Geburtsvorbereitung ist ein innovatives Konzept, das das individuelle Schreiben mit einem regelmäßigen Austausch und individuell auf die Person abgestimmten Schreibimpulsen verbindet. Es wurde konzipiert, da es noch immer keine umfassende und durchgängige Begleitung von Frauen ab Schwangerschaftsbeginn bis zu den ersten Monaten nach der Geburt gibt. Dabei ist es wichtig, dass alle Geburten vor- und nachbereitet werden.
Theatertherapie für Brustkrebspatientinnen in der Versorgung und Nachsorge

Das Projekt richtet sich an Brustkrebspatientinnen (18-75 Jahre) in der Versorgung und Nachsorge.
In kleinen Gruppen erleben Sie sechs theatertherapeutische Sitzungen, in denen Sie durch kreative Methoden wie Improvisation, Körperwahrnehmung und die Arbeit mit der Heldinnenreise Ihr Wohlbefinden und Ihre Krankheitsverarbeitung stärken können.
„KlangKunst“ – Pränatale Bindungsförderung durch Kunst- und Musiktherapie

Ziel des Projektes ist die Entwicklung, Implementierung und Evaluation kombinierter Kunst- und Musiktherapie für Schwangere mit Komplikationen während einer stationären medizinischen Versorgung zur Unterstützung in der Bindung zu ihrem Ungeborenen und der Stressbelastung.
Das Angebot wird in verschiedenen Kliniken in Essen, Frankfurt, Bonn, Hamburg, Berlin, Dresden und weiteren Standorten etabliert.
ACCEPT ART – Kunsttherapie und Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) für Menschen mit Fluchterfahrung

Menschen mit Fluchterfahrung sind häufig extremen Belastungen ausgesetzt, die zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen Belastungen führen können. Klassische psychotherapeutische Modelle sind jedoch stark in westlichen Konzepten von Medizin und Psyche verankert und berücksichtigen häufig nicht die vielfältigen kulturellen Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Heilung.
Das Dissertationsprojekt ACCEPT ART untersucht, inwiefern eine Kombination aus Kunsttherapie und Akzeptanz- und Commitment-Therapie
(ACT) einen kultursensiblen und wirksamen Ansatz zur Stressreduktion und Förderung psychischer Flexibilität für geflüchtete Erwachsene darstellen kann.
Fachkongress für Künstlerische Therapien 13.03.2026

Der 4. Fachkongress des Zentrums für Künstlerische Therapien 2026 steht unter dem Motto SpielRaumKunst. Durch die Musik-, Kunst-, Tanz- oder Theatertherapie erleben PatientInnen ihre Kreativität und sammeln positive Erfahrungen. Daher ist es umso wichtiger, die Künstlerischen Therapien nachhaltig zu stärken.
Neben Fachvorträgen stehen Ihnen sieben Workshops für praxisnahe Impulse für Ihren therapeutischen Alltag zur Auswahl.